Das Dorf der Erinnerungen

Gerhard Köpf erzählt von einer Kindheit in einem Allgäuer Dorf, das es nie gegeben hat

Gerhard Köpfs Roman Das Dorf der 13 Dörfer ist eine literarische Neuentdeckung. In einer Mischung aus Fantasie und Erinnerung erzählt der aus dem Allgäu stammende Autor eine Geschichte aus vergangenen Zeiten. Weiterlesen „Das Dorf der Erinnerungen“

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Auch an Landluft kann man ersticken

Niemand ist bei den KälbernEines der vielbeachteten deutschsprachigen Debüts in diesem Frühjahr ist der Roman der 1984 geborenen Autorin Alina Herbing. Darin erzählt sie von Christin, einer jungen Frau aus einem kleinen Ort im Norden Mecklenburg-Vorpommerns. Dieser nicht näher bezeichnete Ort liegt an der ehemaligen Grenze nicht weit von Lübeck und der Küste. Schön, denkt man zunächst – schrecklich, wenn man die Lektüre beendet hat. Denn Alina Herbing schildert in ihrem gelungenen Roman die Schattenseiten eines Lebens auf dem Land, das nichts mit den romantischen Vorstellungen der Städter zu tun hat. Weiterlesen „Auch an Landluft kann man ersticken“

Familienbande

Georg Elterlein hat mit Sprache der Krähen einen spannenden Roman geschrieben, der sich irgendwo zwischen Thriller und Familiendrama bewegt

Die Welt in Gut und Böse einzuteilen ist einfach, doch ein Blick hinter die Fassade lässt Dinge, die auf den ersten Blick klar erscheinen, oftmals fragwürdig werden. So ist es in Georg Elterleins Roman Sprache der Krähen der Protagonist Leonard, der unsere Vorstellungen von Moral und Gerechtigkeit in Frage stellt, denn schon bald bringt man dem „Bösen“ in dieser Geschichte große Sympathien entgegen. Weiterlesen „Familienbande“